Call for Artists

 

... die Verkehrsinsel, der Gauss-Park, der Prinzenpark, die Oker und ihr Ufer, der Kleingartenverein, ein Stückchen Wiese zwischen Beton oder die gänzlich versiegelte „Wiese“, das Grasbüschel zwischen den Pflastersteinen, die überwucherte Ruine, der Hang neben der Autobahn, das vergessene Stückchen Brachland, die böse Fabrik, die die Umwelt zerstört, das Blumenbeet oder die Topfpflanze auf deiner Fensterbank, der Zoo, die Baumgruppe und das Kornfeld, der Südsee oder Riddagshausen ...

... sind Orte, die unser Bild zur Natur prägen und könnten auf neuartige Weise wahrgenommen werden, indem sie zu Orten der künstlerische Auseinandersetzung werden.

WIR SUCHEN nach Künstlern und Kunststudenten, die Lust haben sich mit dem Verhältnis zwischen
Natur und Kultur in unserer Gegenwart auseinander zu setzen und eine Arbeit direkt vor Ort entwickeln wollen. Die Arbeit soll am 10.-12. September 2010 in einer Braunschweiger Örtlichkeit, die gut mit dem Fahrrad erreicht werden kann, gezeigt werden. Wir suchen verstärkt nach Arbeiten mit performativem Ansatz, sind aber auch für alle andersartigen Eingriffe offen.

WIR BIETEN ein kleines Honorar bzw. Materialkostenerstattung, Beratung, Aufmerksamkeit durch
öffentliche Fahrradtouren zu den Kunstwerken bzw. Aktionen, Aufmerksamkeit durch unsere Homepage und – falls alles gut läuft - eine anschließende Publikation, Werbung und bei Bedarf Hilfe bei der Organisation und Dokumentation der Arbeit.